Intermodaler Verkehr, Sharing, Apps

Free2Move - Verschiedene Sharing-Anbieter auf einer Plattform

Initiator: GHM Mobile Development GmbH, Berlin

Free2Move versammelt unterschiedliche Sharing-Anbieter auf einer Plattform und ermöglicht es so, mehrere Angebote in einer einzigen App zu vergleichen
und zu buchen.

Produkt Workshop bei Free2Move (Foto: Free2Move)

„What we are delivering at Free2Move is nothing less than seamless, on-demand mobility for urban dwellers. Cities have a multitude of advantages, founded primarily upon density. However, over time one of the disadvantages of density surround mobility – congestion, availability, affordability or similar considerations . These challenges are now coupled with the digital and mobile trends of the last years that lead users to expect immediate responses from their mobile devices. At Free2Move we offer a mobile solution for users to pick and choose various modes of transport, keyed off of what matters to them – convenience, time to destination, location, etc.“

Seth Elliott, CMO, GHM Mobile Development GmbH, Berlin

Free2Move stellt eine Plattform bereit, auf der vielfältige Mobilitätsangebote verglichen und gebucht werden können. Diese beinhaltet sowohl Car-, Roller- und Bikesharing. In der nutzerfreundlichen App werden verschiedene Informationen von Anbietern, wie beispielsweise Modelle, Preise und Nutzungsarten, gegenübergestellt. Integriert sind außerdem Funktionen wie das Anzeigen, Vergleichen, Buchen und teilweise sogar das Öffnen und Verschließen von Fahrzeugen.
Zukünftig soll die App in eine Mobility-as-a-Service-Lösung weiterentwickelt werden, die einen Zugriff auf sämtliche umliegende Mobilitätsangebote ermöglicht, ohne dabei zwischen Apps hin und her springen zu müssen. Nutzer können sich dann mit nur einer Registrierung bei allen gewünschten Anbietern anmelden und ersparen sich die wiederholte Eingabe von Nutzerdaten sowie das Hochladen von Dokumenten.

Gut zu wissen:

  • Free2Move wurde 2013 unter der Marke „Carjump“ mit dem Fokus auf den Vergleich von Car-Sharing-Angeboten gestartet.
  • Die Integration verschiedener Anbieter und Mobilitätsarten ermöglicht die detaillierte Analyse des Verkehrsverhaltens der Nutzer.
  • Die App ist in zehn Ländern Europas und Nordamerika verfügbar und konzentriert sich aufgrund der Angebotsdichte auf Großstädte.

Interview mit Fabian Kofler, CEO Free2Move

Wie kamen Sie auf die Idee, dass die Welt Ihr Projekt braucht?

Um ehrlich zu sein, ist die Idee für die Meta-Carsharing-App eine Reaktion auf die vielen Carsharing-Apps selbst gewesen … Die haben mich wahnsinnig gemacht. Ich habe die Entwicklung der Carsharing-Branche über Jahre verfolgt und mich hat es genervt, ständig zwischen den Apps zu springen, verschiedene Systeme zu nutzen und dann auch noch die verschiedenen Zahlungsmittel für jeden einzelnen Anbieter. Aus dieser Frustration ist die Idee für eine Plattform entstanden, die Nutzern dabei hilft, das für sie passendste Carsharing-Fahrzeug in der Nähe schnell und einfach zu finden und zu buchen. Praktische, leicht zugängliche Mobilität ist ein zentrales menschliches Bedürfnis in unserer urbanen Gesellschaft und eines Tages wird es für den Nutzer wirklich reibungslos funktionieren. Wir wollen, dass Menschen mit einem einzigen System all ihre Mobilitätsbedürfnisse befriedigen können, in einer Art, die ganzheitlich und intuitiv ist. Im Wesentlichen soll der Weg von A nach B – gerade in den Großstädten, in denen wir leben und arbeiten – nicht so verdammt kompliziert sein!
Mobilität sollte durch eine Plattform wie unsere abgedeckt werden, damit du dich als Nutzer genau so fortbewegen kannst, wie du es möchtest oder gerade brauchst, und dann am Monatsende eine gesammelte Rechnung für alles erhältst.

Welche Herausforderungen gab es bei der Umsetzung?

Das schnelle Wachstum eines Start-ups hat seine Vor- und Nachteile. Um mit einer schnell wachsenden Belegschaft umzugehen, mussten wir unsere Prozesse ebenso schnell anpassen – ganz zu schweigen von dem Umzug in ein neues Büro, während dort die Renovierungsarbeiten noch liefen, um das wachsende Team unterzubekommen. Unsere andere Herausforderung ergibt sich aus unserem Geschäftsmodell als Aggregator selbst: Wir arbeiten kontinuierlich daran, mit der zunehmenden Marktfragmentierung umzugehen, da immer mehr Mobilitätsmodelle, neue Anbieter und Technologien auf den Markt schwemmen. Das bedeutet für uns, dass wir ein großes Angebot an technologischen Systemen und Geschäftsmodellen unter einen Hut bringen müssen – eigentlich unsere tägliche Herausforderung –, um unseren Nutzern ein einziges nützliches Produkt anbieten zu können.

Wo sehen Sie Ihr Projekt in zwei Jahren?

Wir wollen eine wirklich nahtlose Mobilitätslösung über ein möglichst weites Spektrum anbieten: vom öffentlichen Nahverkehr über selbstfahrende und geteilte Services bis hin zu Taxisystemen. Unsere Mission ist es, das Verständnis zu schaffen, dass ein eigenes Auto für eine vollkommene Mobilität nicht notwendig ist. Wir wollen Mobilität schaffen, die nahtlos, nachhaltig, erschwinglich … und nicht so verwirrend ist. Die Menschen sollen in Städten leben können, die weniger überlastet sind und in denen die Ressourcen nachhaltig und reibungslos von Millionen von Personen genutzt werden können. Dieser Paradigmenwechsel wird es uns erlauben, die größeren Fragen zu stellen: Wie viele Autos müssen wir wirklich produzieren? Wie können meine Reisegewohnheiten besser mit meinen Werten übereinstimmen? Durch die Einführung einer solchen „shared mobility“-Plattform in so vielen Städten wie möglich können wir einen großen Einfluss auf das Leben der Menschen und die Umwelt haben.

Das Free2Move Team (Foto: Free2Move)

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.