Nachbericht

Einblicke in die Mobilität von morgen

26. Januar 2017 – Am Donnerstag, dem 19. Januar 2017, fand die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs zum Thema „Müssen wir wohnen, wo wir mobil sind, oder können wir mobil sein, wo wir wohnen?“ statt. In kleiner Runde zeichneten Dorothee Bär, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur, und Ute Weiland, Geschäftsführerin der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, im Bundesverkehrsministerium die drei besten Einreichungen mit dem Deutschen Mobilitätspreis aus.

Dorothee Bär überreicht Preisträger Florian Hoedt die Urkunde des Deutschen Mobilitätspreises.

Im Anschluss an die Veranstaltung hatten die drei Preisträger die Möglichkeit, im Rahmen von Gesprächen untereinander sowie mit Vertretern des Ministeriums ihr Netzwerk zu erweitern. Es war bereits die zweite Phase des Wettbewerbs: Nach der Auszeichnung von zehn Best-Practice-Projekten im Herbst 2016 wurden mit Florian Hoedt, Sophie Maria Lohring und David Pereira van Loock nun drei Einzelpersonen mit dem Deutschen Mobilitätspreis geehrt. So könnte laut Florian Hoedt (1. Platz) „AMiCUS“, eine digitale Sharing-Lösung, schon bald private Fahrten in den Gütertransport integrieren und so die Versorgungssituation in ländlichen Regionen verbessern. Sophie Maria Lohring (2. Platz) hat die Vorstellung eines sogenannten „HokusPokus Kombibus“, eines vernetzten und flexibel konfigurierbaren Multifunktionsfahrzeugs, durch das ein intelligentes Logistik- und Dienstleistungssystem für ländliche Regionen entsteht. Und David Pereira van Loock (3. Platz) sieht ein digitales Prämiensystem als zukünftiges Modell, das Menschen dazu bringt, sich häufiger für die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel zu entscheiden.

Die Preisträger wurden mit dem grünen RideSharing-Dienst CleverShuttle zum InnoZ in Berlin-Schöneberg gefahren.

Nach dem offiziellen Veranstaltungsteil ging es für die Preisträger vom Bundesverkehrsministerium zum Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel, kurz InnoZ – mit einem Transport der besonderen Art. Denn der grüne RideSharing-Dienst CleverShuttle, der im Rahmen der Best-Practice-Phase des Wettbewerbs bereits ausgezeichnet worden war, fuhr die Preisträger dorthin.

Florian Lennert [rechts] zeigte den Preisträgern Sophie Maria Lohring [links] und Florian Hoedt [2.v.r.] mit seinem Begleiter Christian Westarp [2.v.l.] den InnoZ-Campus.

Vor Ort präsentierte Florian Lennert, Projektleiter am InnoZ, den Campus des Forschungszentrums. Vom Hauptgebäude, in dem stetig an verschiedenen Mobilitätsprojekten gearbeitet wird, ging es vorbei an den Ladestationen der CleverShuttle-Flotte und den Gründergaragen zum Gasometer, dem wohl prominentesten Ort auf dem Gelände. Durch diese Tour erhielten die Preisträger des Ideenwettbewerbs einen kleinen Einblick, wie auch ihre eigenen Ideen eines Tages laufen lernen können.

Hier ist die Mobilität der Zukunft bereits Gegenwart: Preisträger Florian Hoedt [rechts] mit seinem Begleiter Christian Westarp [links] im selbstfahrenden Bus "Olli" im InnoZ.

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